Folge 68: Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“

Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“ in der Reclam-Ausgabe

Das frühe 19. Jahrhundert: Der Soldat Franz Woyzeck muss niedere Arbeiten verrichten und wird von seinem Hauptmann und einem Doktor schikaniert, während er versucht, für sich, seine Freundin Marie und das gemeinsame uneheliche Kind einen Lebensunterhalt zu verdienen. Dabei wird es ihm von allen Seiten schwer gemacht: Der Hauptmann lässt sich von Woyzeck bedienen und macht sich immer wieder auf seine Kosten lustig, für den Doktor muss Woyzeck an unterschiedlichen Experimenten teilnehmen, um eine Zulage zu bekommen. In einem dieser Versuche wird er auf eine strikte Erbsen-Diät gesetzt, was unweigerlich zu psychischen und physiologischen Ausfallerscheinungen führt.

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Bonus-Folge: Interview mit Büchner-Experte Prof. Dr. Roland Borgards

Prof. Dr. Roland Borgards, Büchner Experte von der Goethe-Universität Frankfurt

Prof. Dr. Roland Borgards forscht und lehrt an der Goethe-Universität Frankfurt. Dieser Tage beschäftigt er sich mit Tieren aus kultur- und literaturwissenschaftlicher Perspektive, kennt sich aber auch bestens mit Georg Büchner aus und engagiert sich aktiv in der Georg-Büchner-Gesellschaft.

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Folge 64: Harper Lees Roman „Wer die Nachtigall stört“

Harper Lees Roman „Wer die Nachtigall stört“ (hier als Taschenbuch in der Ausgabe vom Rowohlt Verlag)

Harper Lees Erfolgsroman Wer die Nachtigall stört erzählt die Geschichte der sechsjährigen Scout, die im kleinen Ort Maycomb, Alabama zur Zeit der Depression Anfang der 1930er Jahre aufwächst. Ihre Jugend ist unbeschwert, sie verbringt viel Zeit draußen und spielt mit ihrem Bruder Jem und dem gemeinsamen Freund Dill, bis diese Idylle schrittweise Risse bekommt und Scout mehr und mehr mit den Realitäten des Erwachsenenlebens konfrontiert wird.

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Folge 59: Sir Arthur Conan Doyles „Sherlock Holmes“ (mit Dr. Maria Fleischhack)

Sir Arthur Conan Doyles „Sherlock Holmes“ (hier in der Ausgabe aus dem Anaconda Verlag)

Sherlock Holmes ist sicher jedem ein Begriff. Nicht nur ist er der bekannteste Detektiv der Welt, der mit feiner Beobachtung und präziser Deduktion auch die Fälle löst, die die Polizei schier zur Verzweiflung treibt, sondern er ist wohl auch insgesamt einer der berühmtesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte.

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Folge 56: Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“

Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ (erschienen in einer Jubiläumsausgabe beim Hanser Verlag)

Zum 40-jährigen Jubiläum von Umberto Ecos Roman Der Name der Rose erscheint dieser in einer Neuauflage im Hanser Verlag. Grund genug für mich, mir diesen Roman noch mal vorzunehmen, denn dieses rätselhafte und umfassende Universalkunstwerk beinhaltet neben einer (eher klassischen) Kriminalhandlung jede Menge Querverweise auf die Welt der Religionsphilosophie, der Wissenschaftsgeschichte und des Mittelalters.

Ich habe mich für euch durch dieses knapp 800 Seiten lange Roman-Monster gekämpft und berichte in dieser Folge, ob sich der 40 Jahre junge Klassiker immer noch (oder noch einmal?) lohnt und verrate vielleicht sogar, was es eigentlich mit dem Titel auf sich hat.

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Bonus-Folge: Interview mit Dr. Birgit Dahlke

Dr. Birgit Dahlke (Foto: © Gerald Zörner)

Zu Gast in dieser Interview-Folge ist Dr. Birgit Dahlke von der Humboldt-Universität in Berlin. Dr. Dahlke forscht literaturwissenschaftlich zu Christa Wolf und ihrem Werk im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf. Zudem engagiert sie sich im Vorstand der Christa Wolf-Gesellschaft, die sich der „öffentliche[n] und wissenschaftliche[n] Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Wirken von Christa und Gerhard Wolf“ verschrieben hat.

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Folge 51: Christa Wolfs Roman „Kassandra“

Christa Wolfs Roman „Kassandra“ (hier in der broschierten Ausgabe vom Suhrkamp Verlag)

Die Zeit der Belagerung von Troja: Die Seherin Kassandra steckt in einem Dilemma. Zwar kennt sie die Zukunft und sieht, wie sich das Schicksal ihrer Heimatstadt vor ihrem geistigen Auge entfaltet, doch wegen eines Fluchs schenkt ihr niemand Glauben. Dazu wird gerade das Matriarchat abgelöst durch eine Gruppe äußerst brutaler und kriegstreiberischer Männer. Kassandra muss lernen, mit der Situation umzugehen und sie entwickelt sich schrittweise zu einer Frau, die kritisch denkt und ihr „Bild von sich selbst änder[t]“, um so zu Autonomie und Selbstbestimmung zurückzufinden.

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