Folge 29: Jhumpa Lahiris Kurzgeschichtensammlung „Melancholie der Ankunft“

Jhumpa Lahiris Kurzgeschichtensammlung „Melancholie der Ankunft“ / „Interpreter of Maladies“

Die US-amerikanische Autorin Jhumpa Lahiri erzählt in ihrem 1999 erschienen Kurzgeschichtenband Melancholie der Ankunft / Interpreter of Maladies über Fremdsein, Heimat und die Tücken zwischenmenschlicher Beziehungen.

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Folge 28: Juli Zehs Roman „Über Menschen“

Juli Zehs Roman „Über Menschen“

Hinweis: Für die Erstellung dieser Podcast-Folge wurde mir ein Rezensionsexemplar des Romans vom Luchterhand Verlag / Random House zur Verfügung gestellt.

In ihrem neuen Roman Über Menschen versetzt Juli Zeh ihre Leserinnen und Leser nach Brandenburg in das Dorf Bracken. Dorthin geht nämlich die Protagonistin Dora, die eigentlich in Berlin mit ihrem Freund zusammenlebt und von Beruf Werbetexterin ist. Als jedoch die Corona-Pandemie ausbricht und Doras Freund Robert sich mehr und mehr in die die Virus-Panik hineinsteigert und sogar Dora verbieten möchte, die gemeinsame Wohnung zu verlassen, reicht es ihr. Sie flieht gemeinsam mit ihrer Hündin Jochen in die brandeburgische Provinz, wo sie ein ziemlich heruntergekommenes Haus gekauft hat.

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Folge 27: Thea Dorns Roman „Trost“

Thea Dorns Roman „Trost“

Frühjahr 2020: Johanna hat ihre Mutter verloren. Einsam und ohne Kontakt zur Außenwelt ist diese nach einer Italienreise zur Hochzeit der ersten Corona-Welle und einer darauffolgenden Corona-Infektion in einem Krankenhaus gestorben. Johanna hadert in Thea Dorns neuem Roman Trost mit dieser Ungerechtigkeit, mit den aus ihrer Sicht immer absurderen Corona-Beschränkungen und vor allem mit ihrer eigenen Wut.

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Folge 26: Tom Hillenbrands Roman „Montecrypto“

Tom Hillenbrands Thriller „Montecrypto“

Hinweis: Für die Erstellung dieser Folge wurde mir vom Verlag Kiepenheuer & Witsch ein Rezensionsexemplar des Romans Montecrypto von Tom Hillenbrand zur Verfügung gestellt.

Gregory Hollister, Start-Up-Unternehmer und Krypto-Enthusiast der ersten Stunde, kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Einen Teil seines Vermögens hatte er in Kryptowährungen angelegt, doch leider weiß niemand, wo sich diese befinden. Der Privatdetektiv Ed Dante wird von Hollisters Schwester mit der Suche beauftragt. Doch dann taucht ein mysteriöses Video des Verstorbenen im Netz auf und schon bald ist die gesamte Krypto-Community hinter dem Schatz her, der Montecrypto getauft wird.

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Folge 25: Christian Krachts Roman „Faserland“

Christian Krachts Roman „Faserland“

In seinem 1995 erschienenen Debütroman Faserland schickt Christian Kracht seinen namenlosen Ich-Erzähler auf einen wilden Trip durch die damalige Bundesrepublik. Von Sylt führt ihn sein Weg über Frankfurt und München schließlich nach Zürich. Auf dem Weg trifft er alte Bekannte, feiert exzessive Partys und kommentiert im stetigen Vollrausch seine Umwelt. Was oberflächlich betrachtet nach einem soliden Stück Popliteratur klingt, ist aber mehr als das, denn „Faserland“ hat durchaus noch eine zweite Ebene, auf der er die NS-Vergangenheit, die übersättigte deutsche Gesellschaft der Nachwendezeit und die Suche nach Identität in einer zunehmend komplexer werdenden Welt verhandelt werden.

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Folge 24: Ottessa Moshfeghs Roman „Der Tod in ihren Händen“ (mit Anke Caroline Burger, Übersetzerin)

Ottessa Moshfeghs Roman „Der Tod in ihren Händen“

Ottessa Moshfeghs neuer Roman Der Tod in ihren Händen erzählt die Geschichte der 72-jährigen Vesta Guhl. Diese lebt nach dem Tod ihres Mannes Walter allein und zurückgezogen in einem abgelegenen Haus. Ihre Nachbarn und die Bewohner des kleinen Ortes Levant kennt sie kaum, einzig ihr Hund Charlie ist ihr treuer Begleiter. Bei einem morgendlichen Spaziergang entdeckt Vesta im Wald eine Nachricht auf einem Stück Papier: „Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.“ Vesta beginnt mit einer Recherche zu dem vermeintlichen Mord an Magda und erfindet in ihren Gedanken ein komplexes Geflecht aus Charakteren und Geschichten, bei denen zusehends der Bezug zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen scheint.

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Folge 23: Amanda Lasker-Berlins Roman „Elijas Lied“ (mit @fraupastell)

Amanda Lasker-Berlins Debütroman „Elijas Lied“

Für die Besprechung von Amanda Lasker-Berlins Roman „Elijas Lied“ habe ich mir kompetente Unterstützung organisiert: Sandra Doods, bei Instagram auch bekannt als @fraupastell, betreibt dort einen Literatur-Kanal mit Bildungsauftrag und bloggt dazu noch fleißig auf ihrer eigenen Internetseite. Dazu war sie in diesem Jahr Jurorin des Literaturpreises @dasdebuet.

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Folge 22: Monika Helfers Roman „Vati“

Monika Helfers neuer Roman „Vati“

In ihrem neusten Roman mit dem Titel Vati nähert sich die österreichische Autorin Monika Helfer in einer weiteren intimen Familiengeschichte ihrem Vater. Sanft und mit viel Liebe rekonstruiert sie dessen Leben und changiert dabei literarisch geschickt zwischen Fiktion und Realität. Dazu ist der Roman auch eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher und knüpft nahezu nahtlos an den Vorgänger-Bestseller Die Bagage aus dem letzten Jahr an.

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Folge 21: Bruce Springsteens Autobiografie „Born to Run“

Bruce Springsteens Autobiografie „Born to Run“

In seiner 2016 erschienenen Autobiografie Born to Run blickt die Rock-Legende Bruce Springsteen selbstkritisch auf sein Leben und Werk zurück. In authentischem Ton geht Springsteen mit sich selbst hart ins Gericht und zieht eine Zwischenbilanz nach fast 50 Jahren auf der großen Bühne. Auf knapp 700 Seiten erzählt er von ersten Erfahrungen im Musikgeschäft, von seiner belasteten Beziehung zu seinem Vater und dem eigenen Kampf mit Depressionen. Eingebettet werden diese Erinnerungen in eine abwechslungsreiche Collage der jüngeren US-amerikanischen Geschichte. Mehr dazu hört ihr in meiner aktuellsten Podcast-Folge!

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Folge 20: Judith Zanders Roman „Johnny Ohneland“

Judith Zanders Roman „Johnny Ohneland“

Joana, genannt Johnny, wächst auf in der mecklenburgischen Provinz. Von dort beginnt sie eine Reise über mehrere Jahrzehnte auf der Suche nach sich selbst, ihrer Identität, ihrer Geschlechterrolle. Für Johnny geht es dabei von der DDR über Finnland und Leipzig bis nach Australien. In ihrer Coming-of-Age-Geschichte erzählt Judith Zander in ihrem Roman Johnny Ohneland von brandaktuellen gesellschaftlichen Fragen, jederzeit ohne Klischee, dafür mit viel Gefühl und Introspektion. Und doch: Die lyrische Sprachgewalt und die ungewöhnliche Erzählperspektive fordern Leserinnen und Lesern alles ab.

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