Folge 24: Ottessa Moshfeghs Roman „Der Tod in ihren Händen“ (mit Anke Caroline Burger, Übersetzerin)

Ottessa Moshfeghs Roman „Der Tod in ihren Händen“

Ottessa Moshfeghs neuer Roman Der Tod in ihren Händen erzählt die Geschichte der 72-jährigen Vesta Guhl. Diese lebt nach dem Tod ihres Mannes Walter allein und zurückgezogen in einem abgelegenen Haus. Ihre Nachbarn und die Bewohner des kleinen Ortes Levant kennt sie kaum, einzig ihr Hund Charlie ist ihr treuer Begleiter. Bei einem morgendlichen Spaziergang entdeckt Vesta im Wald eine Nachricht auf einem Stück Papier: „Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.“ Vesta beginnt mit einer Recherche zu dem vermeintlichen Mord an Magda und erfindet in ihren Gedanken ein komplexes Geflecht aus Charakteren und Geschichten, bei denen zusehends der Bezug zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen scheint.

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Folge 23: Amanda Lasker-Berlins Roman „Elijas Lied“ (mit @fraupastell)

Amanda Lasker-Berlins Debütroman „Elijas Lied“

Für die Besprechung von Amanda Lasker-Berlins Roman „Elijas Lied“ habe ich mir kompetente Unterstützung organisiert: Sandra Doods, bei Instagram auch bekannt als @fraupastell, betreibt dort einen Literatur-Kanal mit Bildungsauftrag und bloggt dazu noch fleißig auf ihrer eigenen Internetseite. Dazu war sie in diesem Jahr Jurorin des Literaturpreises @dasdebuet.

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Folge 22: Monika Helfers Roman „Vati“

Monika Helfers neuer Roman „Vati“

In ihrem neusten Roman mit dem Titel Vati nähert sich die österreichische Autorin Monika Helfer in einer weiteren intimen Familiengeschichte ihrem Vater. Sanft und mit viel Liebe rekonstruiert sie dessen Leben und changiert dabei literarisch geschickt zwischen Fiktion und Realität. Dazu ist der Roman auch eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher und knüpft nahezu nahtlos an den Vorgänger-Bestseller Die Bagage aus dem letzten Jahr an.

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Folge 21: Bruce Springsteens Autobiografie „Born to Run“

Bruce Springsteens Autobiografie „Born to Run“

In seiner 2016 erschienenen Autobiografie Born to Run blickt die Rock-Legende Bruce Springsteen selbstkritisch auf sein Leben und Werk zurück. In authentischem Ton geht Springsteen mit sich selbst hart ins Gericht und zieht eine Zwischenbilanz nach fast 50 Jahren auf der großen Bühne. Auf knapp 700 Seiten erzählt er von ersten Erfahrungen im Musikgeschäft, von seiner belasteten Beziehung zu seinem Vater und dem eigenen Kampf mit Depressionen. Eingebettet werden diese Erinnerungen in eine abwechslungsreiche Collage der jüngeren US-amerikanischen Geschichte. Mehr dazu hört ihr in meiner aktuellsten Podcast-Folge!

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Folge 20: Judith Zanders Roman „Johnny Ohneland“

Judith Zanders Roman „Johnny Ohneland“

Joana, genannt Johnny, wächst auf in der mecklenburgischen Provinz. Von dort beginnt sie eine Reise über mehrere Jahrzehnte auf der Suche nach sich selbst, ihrer Identität, ihrer Geschlechterrolle. Für Johnny geht es dabei von der DDR über Finnland und Leipzig bis nach Australien. In ihrer Coming-of-Age-Geschichte erzählt Judith Zander in ihrem Roman Johnny Ohneland von brandaktuellen gesellschaftlichen Fragen, jederzeit ohne Klischee, dafür mit viel Gefühl und Introspektion. Und doch: Die lyrische Sprachgewalt und die ungewöhnliche Erzählperspektive fordern Leserinnen und Lesern alles ab.

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Folge 19: Robert Seethalers Roman „Der Trafikant“

Robert Seethalers Roman „Der Trafikant“

Der 17-jährige Franz Huchel geht nach Wien und beginnt eine Lehre als Verkäufer von Zeitungen und Tabakwaren, als Trafikant. Obwohl ihn die Stadt zunächst noch überfordert, gewöhnt sich der Landjunge schnell an die große Metropole und knüpft enge Bindungen zu seinem Ausbilder Otto Trsnjek und zu der schönen Böhmin Anezka. Sogar den großen Psychoanalytiker Sigmund Freud darf Franz bald zu seinen Bekannten zählen.

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Folge 18: Verena Kesslers Roman „Die Gespenster von Demmin“

Verena Kesslers Roman „Die Gespenster von Demmin“

Larissa, genannt Larry, ist 15 Jahre alt und lebt in Demmin, einer Kleinstadt im östlichen Mecklenburg-Vorpommern. Sie hat einen außergewöhnlichen Berufswunsch: Kriegsreporterin möchte sie werden und damit ihrer tristen Lebenswelt entfliehen, denn eine schreckliche Geschichte hängt wie ein verhängnisvoller Schleier über Demmin und seinen Einwohnern. 1945 geschah hier einer der größten Massenselbstmorde der deutschen Geschichte. Verena Kessler geht es in ihrem Debütroman Die Gespenster von Demmin nicht um eine historische Auseinandersetzung mit dem Stoff. Viel mehr zeigt sie, wie Vergangenheit und Gegenwart, Leben und Tod zusammenhängen und inwiefern eine Kollektiverfahrung einen ganzen Ort nachhaltig prägen kann.

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Folge 17: Mercedes Spannagels Roman „Das Palais muss brennen“

Buchcover von Mercedes Spannagels Roman "Das Palais muss brennen"
Mercedes Spannagels Roman „Das Palais muss brennen“

„Luise ist die Tochter der rechtskonservativen Bundespräsidentin Österreichs. Mit ihren Freunden und ihrem Mops, den sie Marx getauft hat, streift sie durch die Straßen Wiens und schmiedet Pläne, die Regierung zu stürzen. Eine Kunstaktion auf dem Opernball soll das Land verändern – doch es läuft nicht ganz so, wie sie es sich gedacht haben. Abgründig, rasant und mit bitterbösem Sprachwitz erzählt Mercedes Spannagel in ihrem Debütroman von der korrupten rechten Elite, die von ihrer rebellischen Brut zu Fall gebracht wird.“ – Fulminant und vollmundig kündigt der Klappentext Mercedes Spannagels Roman Das Palais muss brennen an. Ob der Roman das halten kann, was er verspricht?

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Folge 15: Evan Osnos‘ Biografie „Joe Biden – Ein Porträt“

Evan Osnos‘ „Porträt“ über Joe Biden

Wer ist der Mensch Joe Biden? Was macht den neuen US-Präsidenten zu einem guten Kandidaten, um das gespaltene Land zu einen? Inwiefern ist Joe Biden der glücklichste und zugleich der unglücklichste Mensch der Welt? Diesen und anderen Fragen widment sich der amerikanische Journalist Evan Osnos in seiner kleinen Biografie.

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Folge 14: Don DeLillos Roman „Die Stille“ / „The Silence“

Don DeLillos Roman „Die Stille“, hier in der englischen Originalausgabe mit dem Titel „The Silence“

In einem New Yorker Apartment kommen fünf Menschen zusammen, um gemeinsam das Endspiel der amerikanischen Football-Liga, den Superbowl, zu sehen. Doch plötzlich wird der Bildschirm schwarz und alle elektronischen Geräte funktionieren nicht mehr. Was ist geschehen? Eine Cyberattacke? Der Beginn des dritten Weltkriegs? In seinem Roman Die Stille entwift Don DeLillo ein packendes und Angst einflößendes Szenario, das als Leinwand für philosophische Überlegungen zur Digitalisierung, zur Informationsgesellschaft und zur menschlichen Existenz an sich dient.

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