Folge 2: T.C. Boyles Erzählsammlung „Sind wir nicht Menschen“

In der zweiten Folge meines Podcasts spreche ich über T.C. Boyles Erzählsammlung „Sind wir nicht Menschen“. In Form von klassischen Kurzgeschichten erzählt der Altmeister der amerikanischen Literatur über die großen Themen unserer Zeit: vom Älterwerden und Sterben über den Wert der Erinnerung bis hin zu Klimawandel und Genmanipulation. Dabei beweist Boyle, dass er keinswegs zum alten Eisen gehört, sondern im Gegenteil am Puls der Zeit schreibt und genau weiß, was sein Land und die Welt bewegt.

Shownotes

Der Erzählanfang: Der „Keim des Ganzen“

Beim Lesen von T.C. Boyles Erzählsammlung „Sind wir nicht Menschen“ stieß ich wieder einmal auf sie: Diese ersten Sätze des Erzählanfangs. Insbesondere bei kurzen Geschichten oder Kurzgeschichten sind sie von zentraler Wichtigkeit, weil in ihnen im besten Fall bereits der Kern des Konflikts, der Ausgangspunkt alles Weiteren angelegt sein sollte. Der Anfang muss mich packen, muss mich motivieren weiterzulesen.

„Der Erzählanfang: Der „Keim des Ganzen““ weiterlesen

Currently Reading: T.C. Boyles „Sind wir nicht Menschen“

Im Moment lese ich den Erzählband „Sind wir nicht Menschen“ von T.C. Boyle, der Anfang des Jahres erschienen ist, da ich ihn in meiner nächsten Podcast-Folge besprechen möchte. Bisher bin ich sehr angetan. Boyle behandelt eine Menge große Themen: Von Klimawandel über Eifersucht bis hin zu Genmanipulation. Die nächste Podcast-Folge erscheint am 18. Mai.

Vorgestellt

Darf ich vorstellen? Ich bin Sebastian und das Gesicht hinter „Auf ein Buch!“, dem Literaturpodcast. In Kürze: 37 Jahre jung, Lehrer am Tag (und bei Nacht – Abendschule!), bedenkliche (Hör-)Buch-Abhängigkeit, Podcast-Fan. Wenn dann noch Zeit bleibt: Verreisen (aktuell eher mal in den Wald nebenan), Herdheld und Rezepttester, Laien-Sportler.

Folge 1: Lutz Seilers Roman „Stern 111“

In der ersten Folge meines Podcasts spreche ich über Lutz Seilers neusten Roman „Stern 111“, der dieses Jahr den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen hat. In dem Roman geht es um einen Künstler, der sich in der Zeit kurz nach der Wende 1989 nach Berlin aufmacht und dort im Hausbesetzermilieu unterkommt. Dort trifft er auf verschiedene skurrile Figuren, entwickelt sich als Mensch und Autor und wird sogar zufällig mit seiner Jugendliebe wiedervereint. Zur gleichen Zeit haben sich seine Eltern auf den unsicheren Weg in den Westen gemacht und hoffen dort auf eine bessere Zukunft. In dieser Folge erfahrt ihr nicht nur, wie diese beiden Handlungsstränge zusammengehören, sondern auch was mich sonst noch an diesem Roman fasziniert hat.

Shownotes

Herzlich willkommen bei „Auf ein Buch!“

Herzlich willkommen bei „Auf ein Buch!“, dem Literaturpodcast. Ich freue mich, dass du den Weg auf meinen dazugehörigen Blog gefunden hast. Hier werde ich in nächster Zeit regelmäßige Updates zum Podcast veröffentlichen und natürlich findest du auch hier immer die neusten Folgen. Viel Spaß beim Umschauen!