Folge 26: Tom Hillenbrands Roman „Montecrypto“

Tom Hillenbrands Thriller „Montecrypto“

Hinweis: Für die Erstellung dieser Folge wurde mir vom Verlag Kiepenheuer & Witsch ein Rezensionsexemplar des Romans Montecrypto von Tom Hillenbrand zur Verfügung gestellt.

Gregory Hollister, Start-Up-Unternehmer und Krypto-Enthusiast der ersten Stunde, kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Einen Teil seines Vermögens hatte er in Kryptowährungen angelegt, doch leider weiß niemand, wo sich diese befinden. Der Privatdetektiv Ed Dante wird von Hollisters Schwester mit der Suche beauftragt. Doch dann taucht ein mysteriöses Video des Verstorbenen im Netz auf und schon bald ist die gesamte Krypto-Community hinter dem Schatz her, der Montecrypto getauft wird.

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Folge 25: Christian Krachts Roman „Faserland“

Christian Krachts Roman „Faserland“

In seinem 1995 erschienenen Debütroman Faserland schickt Christian Kracht seinen namenlosen Ich-Erzähler auf einen wilden Trip durch die damalige Bundesrepublik. Von Sylt führt ihn sein Weg über Frankfurt und München schließlich nach Zürich. Auf dem Weg trifft er alte Bekannte, feiert exzessive Partys und kommentiert im stetigen Vollrausch seine Umwelt. Was oberflächlich betrachtet nach einem soliden Stück Popliteratur klingt, ist aber mehr als das, denn „Faserland“ hat durchaus noch eine zweite Ebene, auf der er die NS-Vergangenheit, die übersättigte deutsche Gesellschaft der Nachwendezeit und die Suche nach Identität in einer zunehmend komplexer werdenden Welt verhandelt werden.

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Folge 24: Ottessa Moshfeghs Roman „Der Tod in ihren Händen“ (mit Anke Caroline Burger, Übersetzerin)

Ottessa Moshfeghs Roman „Der Tod in ihren Händen“

Ottessa Moshfeghs neuer Roman Der Tod in ihren Händen erzählt die Geschichte der 72-jährigen Vesta Guhl. Diese lebt nach dem Tod ihres Mannes Walter allein und zurückgezogen in einem abgelegenen Haus. Ihre Nachbarn und die Bewohner des kleinen Ortes Levant kennt sie kaum, einzig ihr Hund Charlie ist ihr treuer Begleiter. Bei einem morgendlichen Spaziergang entdeckt Vesta im Wald eine Nachricht auf einem Stück Papier: „Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.“ Vesta beginnt mit einer Recherche zu dem vermeintlichen Mord an Magda und erfindet in ihren Gedanken ein komplexes Geflecht aus Charakteren und Geschichten, bei denen zusehends der Bezug zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen scheint.

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