Folge 31: Steffen Kopetzkys Roman „Monschau“

Steffen Kopetzkys Roman „Monschau“

Die junge Bundesrepublik im Jahr 1962: In dem kleinen Ort Monschau in der Eifel bricht eine Pockenepidemie aus. Der junge griechische Arzt Nikos Spyridakis reist mit dem Virologen Günter Stüttgen dorthin, um den Ausbruch der Krankheit unter Kontrolle zu halten. Widerstand erfahren die beiden Mediziner vor allem durch den Geschäftsführer der ortsansässigen Rither-Werke, einem international erfolgreichen Industrie-Großbetrieb, der mit aller Macht versucht, sein Unternehmen vor der Schließung zu bewahren und gleichzeitig dessen dunkle Vergangenheit unter Verschluss zu halten.

Steffen Kopetzky zeichnet in seinem aktuellen Roman Monschau ein Gesellschaftsporträt der frühen 1960er Jahre und verdeutlicht – durchaus mit augenfälligen Parallelen zur aktuellen Corona-Situation -, wie der Mensch in Krisenzeiten agiert und reagiert. Gleichzeitig erzählt er eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen, die Hoffnung geben: Hoffnung auf Heilung, auf Erneuerung, auf Zukunft.

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Folge 30: Klaus Modicks Roman „Fahrtwind“

Joseph von Eichendorffs Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ // Klaus Modicks Roman „Fahrtwind“

Hinweis: Für die Erstellung dieser Folge wurde mir ein Rezensionsexemplar von Klaus Modicks Fahrtwind vom Verlag Kiepenheuer & Witsch zur Verfügung gestellt.

Deutschland in den frühen 1970er Jahren, der Zeit von Studentenprotesten, RAF, Hippies und bewusstseinserweiternden Substanzen: Ein junger Mann möchte keinesfalls in der väterlichen Firma als „& Sohn“ enden, also packt er seine Gitarre ein und verlässt das elterliche Zuhause, nur um kurz darauf von zwei Frauen im Cabrio aufgelesen zu werden. Hier beginnt seine abenteuerliche Reise, die ihn über Wien bis nach Rom führen wird. Unterwegs erlebt er allerlei verworrene Abenteuer, trifft skurrile Figuren, macht Erfahrungen mit halluzinogenen Pilzen und ist dabei immer auf der Suche nach seiner „Allerschönsten“, einer der beiden Frauen aus dem Cabrio.

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Folge 29: Jhumpa Lahiris Kurzgeschichtensammlung „Melancholie der Ankunft“

Jhumpa Lahiris Kurzgeschichtensammlung „Melancholie der Ankunft“ / „Interpreter of Maladies“

Die US-amerikanische Autorin Jhumpa Lahiri erzählt in ihrem 1999 erschienen Kurzgeschichtenband Melancholie der Ankunft / Interpreter of Maladies über Fremdsein, Heimat und die Tücken zwischenmenschlicher Beziehungen.

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