Folge 65: Lucy Frickes Roman „Die Diplomatin“

Lucy Frickes Roman „Die Diplomatin“ (erschienen im Claassen Verlag)

Friedericke Andermann, genannt Fred, ist die Hautpfigur in Lucy Frickes fünftem Roman Die Diplomatin und Botschafterin in Uruguay. Dort beschäftigt sie sich vor allem mit der Frage nach der Farbe der Servietten und der Versorgung mit deutschen Bratwürsten bei den Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit. Nach einem Skandal verliert Fred ihren Posten und wir treffen sie zwei Jahre später als Konsulin in Instanbul wieder.

Dort setzt sie sich ein für den jungen Deutsch-Türken Bariş, der seine Mutter, die als regimekritische Künstlerin im Istanbuler Frauengefängnis einsitzt, besucht und daraufhin selbst festgesetzt wird. Zu allem Überfluss gerät auch noch der deutsche Journalist David ins Visier des türkischen Justizapparats und Fred muss feststellen, dass sie mit den klassischen Mitteln der Diplomatie mehr und mehr an Grenzen stößt.

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Folge 64: Harper Lees Roman „Wer die Nachtigall stört“

Harper Lees Roman „Wer die Nachtigall stört“ (hier als Taschenbuch in der Ausgabe vom Rowohlt Verlag)

Harper Lees Erfolgsroman Wer die Nachtigall stört erzählt die Geschichte der sechsjährigen Scout, die im kleinen Ort Maycomb, Alabama zur Zeit der Depression Anfang der 1930er Jahre aufwächst. Ihre Jugend ist unbeschwert, sie verbringt viel Zeit draußen und spielt mit ihrem Bruder Jem und dem gemeinsamen Freund Dill, bis diese Idylle schrittweise Risse bekommt und Scout mehr und mehr mit den Realitäten des Erwachsenenlebens konfrontiert wird.

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Bonus-Folge: Interview mit Max Osswald

Max Osswald, Autor von „Von hier betrachtet sieht das scheiße aus“ (Foto: © Pierre Jarawan)

Max Osswald ist Comedian, Poetry Slammer und seit neustem auch Romanautor. Sein Debüt Von hier betrachtet sieht das scheiße aus ist im Mai bei @dtv_verlag erschienen. Darin geht es um den 29-jährigen Ben Schneider, der sich das Leben nehmen möchte und dafür einen Auftragskiller engagiert, der ihn nach Ablauf von 50 Tagen umbringen soll.

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Folge 63: Max Osswalds Roman „Von hier betrachtet sieht das scheiße aus“

Max Osswalds Roman „Von hier betrachtet sieht das scheiße aus“ (erschienen bei DTV)

Mit 29 Jahren ist Ben Schneider im Leben in einer Sackgasse angekommen: Sein Job als Wirtschaftsprüfer erfüllt ihn nicht, der Kontakt mit Familie und Freunden ist abgerissen, einzig sein Drogendealer verschafft ihm mit den entsprechenden Substanzen etwas Erleichterung. Ben entscheidet sich, seinem Leben ein Ende zu setzen und engagiert dafür einen Auftragsmörder, der in genau 50 Tagen zuschlagen soll.

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Folge 62: Kathrin Werners Roman „Niu“

Kathrin Werners Roman „Niu“ (erscheinen beim Atlantik Verlag)

Carmen und Thomas sind gerade frisch verheiratet und entschließen sich gemeinsam nach New York zu ziehen. Thomas will in einem hippen Food-Start-Up die Welt verbessern, während Carmen als Anwältin Karriere machen möchte. Beide knüpfen große Erwartungen an das Leben in der Metropole, doch gleichzeitig werden sie von ihrer Vergangenheit verfolgt. Unabhängig voneinander begegnen sie Niu, einer mysteriösen Fremden, die ihnen jeweils genau das zu bieten scheint, was ihnen in ihrem Leben und ihrer Beziehung fehlt.

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Folge 61: #Antikriegslyrik (mit Fabian Leonhard)

Fabian Leonhard, Lyriker und Verleger

Fabian Leonhard ist Lyriker und Verleger. Im November 2020 gründete er den Trabanten Verlag und hat mit „Glücksjäger“ einen eigenen Gedichtband veröffentlicht. Dazu erschien 2021 eine Community-Gedichtsammlung mit dem Titel „#Lockdownlyrik“, in der er 100 Gedichte von 100 Autor*innen zur Corona-Pandemie versammelte. Ein neuer Band mit dem Titel „#Antikriegslyrik“ ist jetzt gerade Anfang Mai erschienen.

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Bonus-Folge: Interview mit Jens Eisel

Jens Eisel, Autor von „Cooper“ (Foto: © Melina Mörsdorf)

Jens Eisel, Autor des True Crime-Romans „Cooper“, erzählt im Interview, wie er vom Schlosser zum Autor wurde, wie er auf den in den USA legendären Flugzeugentführer D.B. Cooper stieß und sich dann dazu entschied, diese Geschichte mit literarischen Mitteln zu erzählen. Dazu geht es um seinen Schreiballtag und den Einfluss von Ernest Hemingway.

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Folge 60: Jens Eisels Roman „Cooper“

Jens Eisels Roman „Cooper“ (erschienen beim Piper Verlag)

1971 steigt ein Mann mit einem Koffer unbehelligt in ein Flugzeug, das von Portland nach Seattle fliegen soll – ein kurzer Flug. Kurz nach dem Start übergibt er der Flugbegleiterin Kate einen Zettel: „In meinem Koffer befindet sich eine Bombe. Falls nötig, werde ich von ihr Gebrauch machen. Ich möchte, dass Sie sich neben mich setzen. Das ist eine Entführung“.

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Folge 59: Sir Arthur Conan Doyles „Sherlock Holmes“ (mit Dr. Maria Fleischhack)

Sir Arthur Conan Doyles „Sherlock Holmes“ (hier in der Ausgabe aus dem Anaconda Verlag)

Sherlock Holmes ist sicher jedem ein Begriff. Nicht nur ist er der bekannteste Detektiv der Welt, der mit feiner Beobachtung und präziser Deduktion auch die Fälle löst, die die Polizei schier zur Verzweiflung treibt, sondern er ist wohl auch insgesamt einer der berühmtesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte.

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Folge 58: Abbas Khiders Roman „Der Erinnerungsfälscher“

Abbas Khiders Roman „Der Erinnerungsfälscher“ (erschienen beim Hanser Verlag)

Said Al-Wahid ist vor vielen Jahren aus dem Irak nach Deutschland geflohen. Mittlerweile ist er Schriftsteller und auf dem besten Weg sich als solcher einen Namen zu machen, als eines Tages sein Bruder aus Bagdad anruft: Saids Mutter liegt im Sterben. Also macht er sich auf den Weg in den Irak und sieht sich plötzlich mit Erinnerungen konfrontiert, die er lange unter Verschluss gehalten hat und bei denen er sich gar nicht mehr ganz sicher ist, ob sie überhaupt stimmen. Abbas Khider ist bekannt dafür, sich schweren Themen mit einer gewissen Leichtigkeit zu nähern. Wie ihm das in seinem neuen Roman Der Erinnerungsfälscher gelingt, erfahrt ihr bei mir im Podcast.

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