Folge 69: Mareike Fallwickls Roman „Die Wut, die bleibt“

Mareike Fallwickls Roman „Die Wut, die bleibt“ (erschienen im Rowohlt Verlag)

Es ist ein scheinbar harmloser Satz, der in diesem Roman alles in Rollen bringt: „Haben wir kein Salz“, fragt Johannes beim gemeinsamen Abendessen seine Frau Helene, die daraufhin auf den Balkon hinaustritt und sich in den Tod stürzt. Helenes beste Freundin Sarah, die mit ihrem deutlich jüngeren Freund und ihrer Schriftstellerinnentätigkeit bisher einem gänzlich konträren Lebensmodell gefolgt ist, springt ein und kümmert sich um den Haushalt und die drei Kinder. Insbesondere die 15-jährige Lola sucht nach Ventilen für die tiefgreifende Wut, die sie empfindet. Beide, Sarah und Lola, müssen einen Weg finden, mit der Lücke, die Helene hinterlassen hat, umzugehen. Und ihre Herangehensweisen könnten unterschiedlicher nicht sein.

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Folge 63: Max Osswalds Roman „Von hier betrachtet sieht das scheiße aus“

Max Osswalds Roman „Von hier betrachtet sieht das scheiße aus“ (erschienen bei DTV)

Mit 29 Jahren ist Ben Schneider im Leben in einer Sackgasse angekommen: Sein Job als Wirtschaftsprüfer erfüllt ihn nicht, der Kontakt mit Familie und Freunden ist abgerissen, einzig sein Drogendealer verschafft ihm mit den entsprechenden Substanzen etwas Erleichterung. Ben entscheidet sich, seinem Leben ein Ende zu setzen und engagiert dafür einen Auftragsmörder, der in genau 50 Tagen zuschlagen soll.

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