Folge 56: Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“

Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ (erschienen in einer Jubiläumsausgabe beim Hanser Verlag)

Zum 40-jährigen Jubiläum von Umberto Ecos Roman Der Name der Rose erscheint dieser in einer Neuauflage im Hanser Verlag. Grund genug für mich, mir diesen Roman noch mal vorzunehmen, denn dieses rätselhafte und umfassende Universalkunstwerk beinhaltet neben einer (eher klassischen) Kriminalhandlung jede Menge Querverweise auf die Welt der Religionsphilosophie, der Wissenschaftsgeschichte und des Mittelalters.

Ich habe mich für euch durch dieses knapp 800 Seiten lange Roman-Monster gekämpft und berichte in dieser Folge, ob sich der 40 Jahre junge Klassiker immer noch (oder noch einmal?) lohnt und verrate vielleicht sogar, was es eigentlich mit dem Titel auf sich hat.

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Folge 37: Louise Erdrichs Roman „Der Nachtwächter“

Louise Erdrichs Roman Der Nachtwächter

North Dakota im Jahr 1953: Im Reservat der Turtle Mountain Band of Chippewa kämpft Thomas Wazhashk, seines Zeichens Nachtwächter in der örtlichen Lagersteinfabrik, nicht nur gegen seine eigene Müdigkeit, sondern auch gegen das geplante Terminationsgesetz der US-Regierung, das seinem Stamm die Lebensgrundlage nehmen und seine Kultur auslöschen würde. Er schreibt Briefe an mögliche Unterstützer, lässt Unterschriften sammeln und organisiert finanzielle und argumentative Grundlagen für eine Anhörung in Washington. Seine Nichte Patrice, die alle nur Pixie nennen, ist derweil auf der Suche nach ihrer Schwester Vera, die in der weißen Großstadt verschwunden ist und nur ihr Baby zurückgelassen hat.

Louise Edrich erzählt in ihrem mit dem Pulitzer Preis 2021 ausgezeichneten Roman Der Nachtwächter nicht nur die Geschichte ihres Großvaters, sondern setzt sich auf eindrückliche Weise mit Fragen der Identität, der Selbstbestimmung sowie der Rolle der Frau in der indigenen Kultur auseinander.

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