Folge 31: Steffen Kopetzkys Roman „Monschau“

Steffen Kopetzkys Roman „Monschau“

Die junge Bundesrepublik im Jahr 1962: In dem kleinen Ort Monschau in der Eifel bricht eine Pockenepidemie aus. Der junge griechische Arzt Nikos Spyridakis reist mit dem Virologen Günter Stüttgen dorthin, um den Ausbruch der Krankheit unter Kontrolle zu halten. Widerstand erfahren die beiden Mediziner vor allem durch den Geschäftsführer der ortsansässigen Rither-Werke, einem international erfolgreichen Industrie-Großbetrieb, der mit aller Macht versucht, sein Unternehmen vor der Schließung zu bewahren und gleichzeitig dessen dunkle Vergangenheit unter Verschluss zu halten.

Steffen Kopetzky zeichnet in seinem aktuellen Roman Monschau ein Gesellschaftsporträt der frühen 1960er Jahre und verdeutlicht – durchaus mit augenfälligen Parallelen zur aktuellen Corona-Situation -, wie der Mensch in Krisenzeiten agiert und reagiert. Gleichzeitig erzählt er eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen, die Hoffnung geben: Hoffnung auf Heilung, auf Erneuerung, auf Zukunft.

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Folge 28: Juli Zehs Roman „Über Menschen“

Juli Zehs Roman „Über Menschen“

Hinweis: Für die Erstellung dieser Podcast-Folge wurde mir ein Rezensionsexemplar des Romans vom Luchterhand Verlag / Random House zur Verfügung gestellt.

In ihrem neuen Roman Über Menschen versetzt Juli Zeh ihre Leserinnen und Leser nach Brandenburg in das Dorf Bracken. Dorthin geht nämlich die Protagonistin Dora, die eigentlich in Berlin mit ihrem Freund zusammenlebt und von Beruf Werbetexterin ist. Als jedoch die Corona-Pandemie ausbricht und Doras Freund Robert sich mehr und mehr in die die Virus-Panik hineinsteigert und sogar Dora verbieten möchte, die gemeinsame Wohnung zu verlassen, reicht es ihr. Sie flieht gemeinsam mit ihrer Hündin Jochen in die brandeburgische Provinz, wo sie ein ziemlich heruntergekommenes Haus gekauft hat.

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