Folge 73: Maria Muhars Roman „Lento Violento“

Maria Muhars Roman „Lento Violento“ (erschienen bei Kremayr & Scheriau)

Alex ist Schriftstellerin und möchte einen Roman über die Jugend- und Popkultur der späten 1990er Jahre schreiben. Stilprägend war damals der sogenannte Lento Violento, ein Subgenre der Eurodance-Musik, das harten Bass und eine relative Langsamkeit miteinander verbindet.

Das Romanprojekt geht jedoch nur schleppend voran, sie ist unzufrieden mit ihren Figuren, die sich nicht so recht entwickeln wollen. Dazu leidet sie an einer Depression. Abhilfe sucht sie in der Therapie bei einem Psychologen, gleichzeitig verwehrt sie sich gegen die Auseinandersetzung mit sich selbst.

Gemeinsam mit ihren Zweck-Mitbewohner*innen Ruth und Daniel streift sie durch das nächtliche Wien, wo gerade eine 90er-Retro-Welle durch die Clubs schwappt, die vor nichts Halt zu machen scheint. Gemeinsam suchen sie im Drogenrausch nach Halt in einer Zeit, die keinen Halt mehr bietet und nach einer Hoffnung auf ein nie eingelöstes Versprechen aus einer längst vergangenen Zeit: Ein Versprechen von Freiheit, von outer space und von wonderlands.

Die Podcast-Folge zur Maria Muhars Roman „Lento Violento“

In ihrem Debütroman Lento Violento verbindet Maria Muhar Scooter-Zitate und jede Menge Intertextualität mit klassischer Erzählung und bringt damit für ihre Protagonistin (und die Leser*innen) sogar die Realität ins Wanken. Warum das alles zwar nicht unanspruchsvoll, aber in jedem Fall höchst unterhaltsam ist, erfahrt ihr in dieser Folge.

Maria Muhar, Autorin von „Lento Violento“ (Foto: © Apollonia T. Bitzan)

Links:
Maria Muhars Roman „Lento Violento“ bei Kremayr und Scheriau
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